Satzungsentwurf für
Generalversammlung 2022:

 

egende: Grau = alte Satzung (wird gelöscht) # Grün = neu oder Ergänzung # rot = Info, wird gelöscht

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Satzung des Hundesportvereins Wöschbach 1972 e.V.

 

 

I. Allgemeine Bestimmungen

 

 

§ 1 Name, Sitz und Funktion des Vereines

 

Der Verein führt den Namen "Hundesportverein Wöschbach 1972 e.V.'' in Abkürzung ''HSV“ oder „HSV Wöschbach''

 

Er ist unter der Vereinsregisternummer 144 beim Amtsgericht Karlsruhe-Durlach eingetragen und hat seinen Sitz in Wöschbach.

 

Er ist unter der Vereinsregisternummer 120144 beim Amtsgericht Mannheim eingetragen und hat seinen Sitz in Wöschbach. (Vereinsregister wurde von Karlsruhe nach Mannheim verlegt)

 

Der HSV verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuer­begünstigte Zwecke der Abgabenordnung''.

 

Der Verein ist Mitglied in Verein Südwestdeutscher Hundesportverband e.V. (SWHV), in der VLDG und im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH).

 

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Karlsruhe, Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins:

 

Die Aufgaben des Vereins sind: 

 

                     Vorhaltung eines Ausbildungs- und Trainingsgeländes

                     Durchführung von regelmäßigen Übungsstunden unter fachkundiger Anleitung zur

-                     Prägung und Sozialisierung von Welpen und Junghunden

-                     Förderung der Erziehung und Ausbildung von Hunden für den Hundesport

                     Ausrichtung von hundesportlichen Veranstaltungen und Seminaren, Vorträgen, Kurse und sonstigen Veranstaltungen im Sinne des Vereinszwecks

                     Förderung der Jugendarbeit

                     Beratung der Mitglieder in Fragen der Aufzucht, Haltung, Erziehung, Ausbildung

und sportlichen Ertüchtigung ihrer Hunde

 

Zweck des Vereins ist es:

 

1. Die Förderung des Hundesports in allen seinen Bereichen. Die Ausbildung von Hunden aller zu

Begleit-, Wach- und Schutzhunden, Katastrophen und Blindenhunden, im sportlichen Sinne.

 

2. Die Lebensfreude und Gesundheit seiner Mitglieder durch sportliche Betätigung und deren Verbundenheit

mit Tier und Natur zu fördern.

 

3. Die Belange des Tierschutzes aktiv zu fördern und auf eine artgerechte Hundehaltung einzuwirken.

 

Er verfolgt diesen Zweck ausschließlich und unmittelbar durch eigenes Wirken auf gemeinnütziger Grund­lage im Sinne der Abgabenordnung und zwar insbesondere dadurch, dass er den Mitgliedern seine Anlagen und Einrichtungen zur Verfügung stellt.

 

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als solche auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins erhalten.

 

Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

 

§ 2.1 Selbstlosigkeit (nach Abstimmung in MV, werden Paragraphen erweitert/angepasst)

 

(1)    Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2)    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

(3)    Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

(4)    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 3 Rechtsgrundlage

 

Die Satzungen des HSV und die Entscheidungen, die er im Rahmen seiner Zuständigkeit erlässt, sind für alle Mitglieder verbindlich. Rechtsgrundlagen sind ferner:

 

a) die Übungsplatzordnung

b) die Prüfungsordnung des HSV mit Ausführungsbestimmungen

c) die Geschäftsordnung

Die Vereinsmitglieder können für Verbindlichkeiten des Vereins (Schulden) sowie für Verpflichtungen, die sich aus unerlaubten Handlungen des Vorstandes nach §§823ff BGB ergeben, nicht in Anspruch genommen werden.

 

Der Verein haftet nicht für seine Mitglieder. Eine Haftung des Vereins gegenüber seinen Mitgliedern und Nichtmitgliedern, die die Aktivitäten des Vereins gem. § 2 wahrnehmen und die sich aus dem Betrieb und der Organisation des Hundesports ergeben können, ist ausgeschlossen.

 

II. Mitgliedschaft

 

§ 4 Ordentliche Mitgliedschaft

 

ln den Verein kann jede unbescholtene Person aufgenommen werden, die bereit ist, den Vereinszweck nach Kräften zu fördern.

Jede natürliche Person kann Mitglied des Vereins werden. Im Einzelnen sind dies:

           Einzelpersonen

           Jugendliche unter 18 Jahren

           Personen im Rahmen einer Familienmitgliedschaft

           Ehrenmitglieder

 

§ 5 Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft, Gastmitgliedschaft

 

Aufnahmegesuche sind an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Eine Ablehnung kann aus wichtigen Gründen erfolgen, eine Verpflichtung zur Angabe von Gründen ist nicht gegeben. Gegen den Ablehnungsbeschluss kann der Bewerber Beschwerde zur Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet endgültig über das Aufnahmegesuch. Für das erste Jahr wird der Eintretende als Gastmitglied aufgenommen. Er ist verpflichtet, sich bei der nächsten Mitgliederversammlung vorstellen zu lassen.

 

Nach Ablauf eines Jahres ist dem Gastmitglied die Übernahme als ordentliches Mitglied oder die endgültige

Ablehnung seines Aufnahmegesuches schriftlich mitzuteilen. Die Ablehnung bedarf keiner Begründung.

 

Minderjährige und nicht geschäftsfähige Personen können nur mit der schriftlichen Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter aufgenommen werden. Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr ist das jugendliche Mitglied stimmberechtigt, jedoch nicht wählbar. 

 

Die Familienmitgliedschaft kann für in häuslicher Gemeinschaft lebende Partner und deren minderjährige Kinder abgeschlossen werden. Alle in einer Familienmitgliedschaft eingeschlossenen Personen sind ordentliche Mitglieder im Sinne der Satzung und haben dementsprechende Rechte und Pflichten. Die Mitgliedschaft der Kinder endet automatisch zum Ende des Kalenderjahres, in dem die Volljährigkeit erreicht wird. Eine anschließend weiterführende Mitgliedschaft als Einzelperson muss dem Vorstand rechtzeitig schriftlich angezeigt werden.

 

§ 6 Ehrenmitglieder

 

Auf Initiative des erweiterten geschäftsführenden Vorstandes können Personen, die sich um den Verein in außergewöhnlichem Maße verdient gemacht haben, vom geschäftsführenden Vorstand zu Ehrenmitgliedern bzw. Ehrenvorstandsmitglieder oder Ehrenvorsitzenden ernannt werden.

 

 

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft erlischt

 

a) bei ordentlichen Mitgliedern durch Austritt, Streichung aus der Mitgliederliste, Ausschluß und Auf­lösung,

b) bei Ehrenmitgliedern durch Tod.

 

(1)    Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(2)    Der Austritt eines Mitgliedes ist zum ….. (Datum oder innerhalb einer Frist von) möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von …..

Oder:

Ein Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres erfolgen und muss spätestens am 30.09. schriftlich beim Vorstand eingereicht sein. Andernfalls setzen sich die Mitgliedschaft und die Verpflichtung zur Zahlung des Jahresbeitrages für das nächste Jahr fort.

 

(3)    Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins grob verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für 1 Jahr im Rückstand bleibt, oder durch sein Handeln das Ansehen und die Interessen des Vereins geschädigt hat. Das gleiche gilt bei gravierenden Verstößen gegen die sportlichen Regeln und den Tierschutz, kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.

Gegen den Beschluss zur Ausschließung kann innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

 

Der Austritt ist dem geschäftsführenden Vorstand durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Er ist zum

Schluß eines Kalenderjahres zulässig unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat. Geht sie

später ein, so ist der Austritt erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.

 

Ein Mitglied, das trotz schriftlicher Mahnung mit seinen Zahlungsverpflichtungen oder einer anderen übernommenen Verpflichtung in Rückstand kommt, kann vom geschäftsführenden Vorstand aus der Mitglie­derliste gestrichen werden. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Beiträge bleibt trotz der Streichung bestehen.

 

Der Ausschluß eines Mitglieds aus dem Verein kann von dem geschäftsführenden Vorstand ausgesprochen

werden, wenn in der Person des Mitglieds ein wichtiger Grund vorliegt. Ausschließungsgründe sind insbe­sondere:

 

a Verstoß gegen die Satzung des Vereins,

b sonstiges vereinsschädigendes Verhalten.

 

Mit dem Ausschluß aus dem Verein ist gleichzeitig Platzverbot und Verbot von Besuch von Veranstaltungen

des Vereins verbunden. Personen, die aus dem Verein ausgeschlossen sind, können nicht mehr in den Verein

aufgenommen werden

 

§ 8 Beiträge

 

Jedes Mitglied ist verpflichtet, seinen Jahresbeitrag bis zum. 30.3. eines jeden Jahres an den Vereinskassier zu entrichten. Der Jahresbeitrag ist eine Bringschuld.

 

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der

Mitgliederversammlung anwesenden Stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

 

Die Mitgliederversammlung kann eine Beitragsordnung verabschieden, die Art, Umfang und Fälligkeit der Beitragsleistungen regelt

 

Ehrenmitglieder haben keinen Beitrag zu entrichten.

 

 

§ 9 Sonstige Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

(1)    Alle Mitglieder, ausgenommen die Ehrenmitglieder (siehe § 8), haben gleiche Rechte und Pflichten.

(2)    Die Mitglieder haben das Recht auf Unterstützung und Förderung durch den Verein.

(3)    Sie haben das Recht auf Ausübung des Stimmrechtes.

(4)    Sie sind berechtigt, alle Veranstaltungen des Vereins zu besuchen und alle Einrichtungen des Vereins, die der Ausübung des Hundesports dienen, im üblichen Rahmen zu benutzen. Organisatorische Vorgaben des Vorstandes hat das Mitglied in Ausübung dieser Rechte zu respektieren.

(5)    Mitglieder, die Hundezucht und –ausbildung gewerbsmäßig betreiben, haben kein Anrecht darauf, die Einrichtungen des Vereins für ihre Zwecke zu nutzen. 

 

(6)    Jedes Mitglied ist im Rahmen der Mitgliederversammlung berechtigt, vom Vorstand Auskünfte und Rechenschaft über die Vereinstätigkeiten sowie über den Bestand und die Verwendung aller geld- oder geldwerten Mittel zu verlangen. 

 

(7)    Es gehört zu den Aufgaben der Mitglieder, die gemeinnützigen Bestrebungen des HSV zu fördern. Sie sollen sich gegenseitig bei Ausübung des Hundesports unterstützen.

 

(8)    Die Mitglieder des Vereins sind zur Beitragszahlung verpflichtet, dessen Höhe und Fälligkeit die Mitgliederversammlung festlegt.

 

(9)    Nichtmitglieder können vom Verein angebotene Ausbildungskurse belegen. Über die Höhe einer zu erhebenden Kursgebühr entscheidet der Vorstand.

 

Jedes ordentliche Mitglied, sofern dessen Mitgliedschaftsrechte nicht ruhen, jedes Gastmitglied und Ehrenmitglied hat das Recht, die Vereinseinrichtungen zu benützen, an den Versammlungen und Mitgliederversammlungen teilzunehmen und dort Anträge zu stellen, über die abgestimmt werden muss.

 

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinssatzung einzuhalten, die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befol­gen, die Interessen des Vereins zu wahren und zu schützen und nach Kräften zur Verwirklichung der Ziele und Aufgaben des Vereins beizutragen. Die Mitglieder sind angehalten, Mitgliedschaften in Vereinen gleicher Aufgabenstellungen nicht zu fördern; ausgenommen davon ist die Mitgliedschaft in Rassenzuchtvereinen.

 

Jeder Hundeführer ist verpflichtet, es dem geschäftsführenden Vorstand vorher mitzuteilen, wenn er bei einer Prüfung oder Veranstaltung in einem anderen Verein unter der HSV Wöschbach Nr. teilnehmen will.

 

(10)                       Die Mitglieder haben den Anweisungen des Vorstandes Folge zu leisten und die Übungsplatzordnung Platzordnung einzuhalten.

(11)                       Ungebührliche Kritik und Beleidigungen gegenüber dem Vorstand oder Leistungsrichter Prüfern, desgleichen falschangaben und schlechtes Benehmen en bei Prüfungen oder im Übungsbetrieb werden nicht geduldet.

 

III. Vertretung und Verwaltung des Vereines

 

§ 10 Vereinsorgane

 

Organe des Vereins sind:

a) der geschäftsführende Vorstand,

b) der erweiterte Vorstand,

e) die Mitgliederversammlung.

 

 

§ 11 Der geschäftsführende Vorstand

 

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:

 

dem                 1. Vorsitzender*,

dem                 2. Vorsitzender*,

dem                 Kassier*,

dem                 Gesamtübungsleiter*,

dem                 Schriftführer.

 

* Vertretungsberechtigter Vorstand im Sinne des (Bürgerliches Gesetzbuch § 26)

 

dem                 Figuranten,

dem                 Materialverwalter

 

Der geschäftsführende Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wenn ein Vorstandsmitglied ein Vorstandsamt in einem anderen gleichartigen Verein übernimmt, hat es sein Amt im HSV Wöschbach zur Verfügung zu stellen.

 

§ 12 Der erweiterte Vorstand

 

Dem erweiterten Vorstand gehören an:

 

der geschäftsführende Vorstand, der Beitragskassier, der Schriftführervertreter, 3 weitere Beisitzer

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

 

dem                 Pressewart,

dem                 Vergnügungswart,

dem                 1. Platzwart,

dem                 2. Platzwart,

der                   Übungsleiter,

dem                 Jugendleiter,

der                   Beisitzer.

 

Der erweiterte Vorstand wird ebenfalls für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

 

 

§ 13 Die Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus, den Gastmitgliedern, ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern, den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes, den Mitgliedern des erweiterten Vorstandes.

 

 

§ 14 Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes (§16-§20)

 

Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. ln seinen Aufgabenbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

 

a)       Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

b)      Vorbereitung der Mitgliederversammlung,

c)       Leitung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen und

Mitgliederversammlung,

d)      ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens,

e)       Leitung und Überwachung der Vereinskantine

f)       Aufnahme von Neumitgliedern,

g)      Ernennung von Ehrenmitgliedern,

h)      Streichung von Mitgliedern.

 

Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft die Mitgliederversammlung. Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung werden vom Vorstand getroffen.

 

 

§ 15 Aufgaben des erweiterten Vorstandes (§21-§22)

 

Die Beisitzer des Der erweiterte Vorstand unterstützt den geschäftsführenden Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben und beraten ihn in allen, den Verein betreffenden Aufgaben und Angelegenheiten. Die Beisitzer des erweiterten Vorstandes Sie müssen bereit sein, jederzeit

im Bedarfsfall ein Mitglied des geschäfts­führenden Vorstandes zu vertreten oder sonstige, für den Verein notwendige Arbeiten zu übernehmen. Der erweiterte Vorstand schlägt dem geschäftsführenden Vorstand die Ernennung von Ehremnitg1iedem vor. Er befindet über den Ausschluss von Mitgliedern. Der erweiterte Vorstand tritt im Jahr mindestens einmal zusammen.

 

Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft die Mitgliederversammlung. Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung werden vom Vorstand getroffen.

 

 

§ 16 Der 1. Vorsitzende

 

Der erste Vorsitzende des Vorstandes ist Inhaber des höchsten Vereinsamtes. Er vertritt den Verein gericht­lich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten.

 

 

Der erste Vorsitzende des Vorstandes führt den Vorsitz im geschäftsführenden und erweiterten Vorstand sowie in den Mitglieder- und Mitgliederversammlungen. Er beruft nach seinem Ermessen Sitzungen des geschäftsführenden und erweiterten Vorstandes ein und setzt die Tagesordnung fest.

 

Er hat die Ziele des Vereins zu verfolgen, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung im Einvernehmen mit dem geschäftsführenden Vorstand durchzuführen, die Tätigkeit und Aufgabengebiete der Vorstandsmitglieder zu überwachen, die Mitgliederversammlung und die Mitgliederversammlungen einzuberufen und der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.

 

In Übereinstimmung mit der Mehrheit des geschäftsführenden Vorstandes kann der 1. Vorsitzende des Vorstandes Vorstandsmitglieder bei groben Pflichtverletzung und bei Störung der gedeihlichen Vereinsarbeit von ihrer Tätigkeit entbinden und ihre Aufgaben sowie diejenigen anderer ausscheidender Vorstandsmitglieder bis zur nächsten Mitgliederversammlung anderen Mitgliedern kommissarisch übertragen.

 

Er hat ferner das Hausrecht und kann bei Störungen ein befristetes Platzverbot aussprechen.

 

Bei Gefahr in Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Aufgabenbereich der Mitgliederversammlung oder des geschäftsführenden Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anord­nungen zu treffen und Rechtsgeschäfte für den Verein zu tätigen.

 

 

§ 17 Der 2. Vorsitzende

 

Auch der zweite Vorsitzende des Vorstandes ist berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Ohne Einschränkung seiner Einzelvertretungsbefugnis nach außen wird für das Innenverhältnis bestimmt, dass er von seiner Vertretungsbefugnis nur Gebrauch machen darf, wenn der erste Vorsitzende verhindert ist.

 

Er unterstützt den ersten Vorsitzenden und vertritt ihn, wann immer er seiner Vertretung bedarf.

 

 

§ 18 Der Schriftführer

 

Der Schriftführer hat von jeder Sitzung, Versammlung und Veranstaltung sowie von den Mitgliederversammlungen ein Protokoll anzufertigen, das auf Verlangen in der darauffolgenden Sitzung zu verlesen ist. Soweit notwendig, unterstützt er den 1. Vorsitzenden des Vorstandes bei der Erledigung der schriftlichen Arbeiten.

 

Die von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und, wie auch die sonstigen Protokolle, vom Schriftführer zu unterzeichnen.

 

Der Schriftführer hat der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht vorzulegen.

 

 

§ 19 Der Kassier

 

Der Kassier ist der verantwortliche Leiter des gesamten Kassenwesens. Er verwaltet das gesamte Vermögen des Vereins und veranlasst die Beitragseinzüge. Er hat über Einnahmen und Ausgaben genau Buch zu führen und der Mitgliederversammlung eine Einnahmen-Überschussrechnung mit fortlaufender Vermögensaufstellung i.S. des Steuerrechts vorzulegen.

 

 

§ 20 Der Gesamtübungsleiter

 

Der Übungsleiter leitet und überwacht die Übungen auf dem Übungsgelände und bereitet die Prüfungen nach Anweisung des Vorstandes vor. Er hat bei der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht vorzulegen.

Der Gesamtübungsleiter ist verantwortlich für die Koordination des Übungsbetriebes, er trägt mit den Übungsleitern die Gesamtverantwortung für die hundesportliche Arbeit im Verein. Ebenfalls ist er für die Erstellung und der Durchführung von Kursen und Weiterbildungsangebote für die Mitglieder des Vereines zuständig.

Er ist Ansprechpartner und Interessenvertreter der Übungsleiter im geschäftsführenden Vorstand. Er ist angehalten, regelmäßig Übungsleitersitzungen abzuhalten. Zudem stellt er sicher, dass die Übungsleiter fachlich ausgebildet werden bzw. geeignet sind.

 

 

§ 21 Der Erweiterte Vorstand

 

(1)    Der Pressewart ist als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit für die Darstellung des Vereins in der Öffentlichkeit verantwortlich. Er hat die Aufgabe, die Arbeit des Vereins durch geeignete Medien zu publizieren, dazu gehören insbesondere die Veröffentlichungen, Soziale Medien, Zeitung sowie die Pflege der Homepage und die Publikation aller wichtigen Informationen für die Mitglieder.

 

(2)    Der Vergnügungswart schlägt zu Beginn jeden Jahres dem Vorstand die geplanten Veranstaltungen vor. Zu den Hauptaufgaben zählen demnach das Organisieren und Koordinieren von Frühlings- Herbstfesten, Straßenfest etc. Der Vergnügungswart ist darüber hinaus auch für die Vermietung & Bewirtschaftung des Vereinsheims zuständig.

 

(3)    Der erste und zweite Platzwart ist verantwortlich für den Zustand des Vereinsgeländes.

Aufgabenschwerpunkt ist die Durchführung bestimmter Unterhaltsarbeiten wie Mähen, Freischneiden, bewässern, düngen, vertikutieren der Plätze. Gegenüber den Mitgliedern ist der Platzwart weisungsberechtigt. Der Platzwart gibt auch Anordnungen zur Platzpflege und kann bei ungebührlichem Verhalten Platzverweise erteilen. Der Platzwart informiert die Vorstandschaft, wenn größere Instandhaltungsarbeiten anstehen, so dass diese im Zuge eines Arbeitseinsatzes unter Anleitung des Platzwartes erledigt werden.

 

(4)    Die Übungsleiter werden vom Gesamtübungsleiter eingesetzt und abberufen, und sind mit ihm für die hundesportliche Arbeit im Verein verantwortlich. Die Übungsleiter sind verpflichtet, die hundesportliche Arbeit entsprechend den Anweisungen des Gesamtübungsleiters durchzuführen und die von ihm angesetzten Fortbildungskurse zu besuchen. Der Verein kann die Kosten solcher Kurse anteilig zurückverlangen, wenn der Übungsleiter dem Verein im Anschluss weniger als 12 Monate zur Verfügung stand.

 

(5)    Der Jugendleiter wird unbefristet vom Vorstand eingesetzt und abberufen. Er ist für die Führung der Vereinsjugendgruppe verantwortlich und ihm obliegt die Förderung und die Durchführung von Jugendveranstaltungen kultureller und unterhaltender Art, sowie die hundesportliche Arbeit der Jugendlichen in Absprache mit dem Gesamtübungsleiter.

 

 

§ 22 Die Beisitzer

 

 

Es ist Aufgabe des Gerätewarts, das vorhandene Material zu pflegen und über das Inventar Buch zu führen. Er hat bei der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.

 

Die Beisitzer werden von der Mitgliederversammlung analog gewählt. Ihr Aufgabengebiet wird vom Vorstand nach den jeweiligen Erfordernissen vorgeschlagen. Wiederwahlen sind zulässig.

 

 

§ 23 Die ordentliche Mitgliederversammlung

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt, und zwar bis spätestens am 31.3. eines jeden Jahres.

 

Die Einberufung erfolgt schriftlich. Sie ist Sache des 1. Vorsitzenden des Vorstandes und hat unter Einhal­tung einer Frist von 14 Tagen zu erfolgen. Mit der Einladung ist eine vorläufige Tagesordnung bekanntzugeben.

 

Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

 

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich per Mail oder Brief durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 2 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist

 

Die Mitgliederversammlung kann als Präsenzversammlung oder als virtuelle Mitgliederversammlung (Online-Verfahren in gesichertem Kommunikationsraum) abgehalten werden. Auch eine Kombination von Präsenzversammlung und virtueller Versammlung ist möglich. Die erforderlichen Zugangsdaten für die Teilnahme an virtuellen Versammlungen werden dem Mitglied spätestens drei Stunden vor Beginn der Veranstaltung mitgeteilt

 

Beschlüsse können auch schriftlich gefasst werden. Dazu wird die Beschlussvorlage allen Mitgliedern per Post oder per E-Mail mit einer Frist von 14 Tage zur Stimmabgabe vorgelegt. Stimmabgaben, die nicht bis zum Ende der Frist beim Verein eingehen, gelten als Enthaltungen

 

 

§ 24 Die außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich beantragt. In dem Antrag ist der Beratungsgegenstand ausführlich anzugeben.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 50% der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.

 

 

§ 25 Aufgaben und Beschlussfassung der ordentlichen bzw. außerordentlichen

 

Mitgliederversammlung:

 

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

 

a)       Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des 1. Vorsitzenden des Vorstandes,

b)      Entlastung des Vorstandes,

c)       die Bestellung und Amtsenthebung von Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes und des erweiterten Vorstandes,

d)      die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins,

e)       die Beschlussfassung über ordnungsgemäß eingebrachte Anträge,

f)       die Beratung und Beschlussfassung über sonstige, auf der Tagesordnung stehenden Fragen,

g)      die Festsetzung des Jahresbeitrages, die Festsetzung der Gebühren für Zwingeranlagen und Boxen,

die Festsetzung des Scheintätergeldes und Schlüsselgeldes,

h)      die Festlegung von Pflichten der Mitglieder, soweit dies im Interesse des Vereins geboten ist, insbesondere finanzielle oder tätige Mithilfe zur Erhaltung oder Neuerrichtung von Vereinsanlagen.

 

Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einberufung stets beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Personen.

 

Alle Beschlüsse mit Ausnahme des Auflösungsbeschlusses werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

Stimmberechtigt sind alle Gastmitglieder, Ehrenmitglieder und ordentlichen Mitglieder.

soweit die Mitglied­schaftsrechte nicht ruhen.

 

 

§ 26 Anträge an die Mitgliederversammlung

 

Anträge an die ordentliche Mitgliederversammlung sind spätestens 14 Tage vorher schriftlich bei dem geschäftsführenden Vorstand einzureichen.

 

 

§ 27 Die Bestellung des geschäftsführenden und erweiterten Vorstandes

 

Die Wahl wird von einem Wahlausschuss, der aus den Mitgliedern gewählt wird, geleitet. Der Wahlausschuss besteht aus einem Wahlleiter und 2 Beisitzern.

 

Der 1. Vorsitzende des Vorstandes wird in geheimer Wahl gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder werden, wenn von der Mitgliederversammlung nicht anders beschlossen, in offener Wahl gewählt.

 

Der neue l. Vorsitzende des Vorstandes hat das Recht, Wahlvorschläge zu unterbreiten.

 

 

§ 28 Kassenprüfung

 

Für die Mitgliederversammlung sind zwei befähigte Kassenprüfer zu wählen, welche die Kasse und die dazu gehörenden Bücher und Belege auf Richtigkeit zu überprüfen haben.

 

Die Kassenprüfer sollten bereits bei der vorjährigen Mitgliederversammlung gewählt werden, was jedoch nicht ausschließt, dass die Kassenprüfer im Bedarfsfalle auch erst in der, Mitgliederversammlung gewählt werden.

 

Wird die Kasse beanstandet, so kann der Vorstand einen vereidigten Wirtschaftsprüfer mit der Prüfung der Kasse beauftragen. Dies bedarf jedoch einer 2/3-Mehrheit der Mitgliederversammlung.

 

 

IV. Sonstige Bestimmungen

 

 

§ 29 Monatsversammlungen

 

Der l. Vorsitzende des Vorstandes hat mindestens 4 Versammlungen im Jahr in angemessenem Abstand abzuhalten, zu denen Schriftlich einzuladen ist.

 

 

§ 30 Vereinskantine

 

Die Vereinskantine untersteht der Leitung des geschäftsführenden Vorstandes. Der 1. Vorsitzende des Vorstandes überwacht einen aus drei Personen bestehenden Kantinenausschuß, welcher die Geschäfte der Kantine führt und verantwortlich zeichnet. Der Kantinenausschuß soll möglichst aus dem geschäftsführen­ den Vorstand bzw. aus dem erweiterten Vorstand hervorgehen.

 

Der Kantinenausschuß ist nur gegenüber den jeweiligen 1. und 2. Vorsitzenden des Vorstandes oder einem von diesen benannten Vertreter verantwortlich. Der Kantinenausschuß hat gegenüber Dritten Stillschweigepflicht.

 

 

§ 31 Boxen und sonstige Anlagen

 

Hundeboxen können gegen eine Gebühr, die pro Jahr zu entrichten ist, nach Anweisung des geschäftsführenden Vorstandes vergeben werden.

 

Mitglieder, welche die Anlagen nicht sauber und ordentlich halten, gehen nach zweimaliger Verwarnung durch den geschäftsführenden Vorstand ihrer Rechte verlustig. Das gleiche gilt auch für Zwingeranlagen, welche mit Verträgen besonders abgesichert sind.

 

§ 32 Übungsgelände

 

Das Übungsgelände kann nach Beschluss und eigenem Ermessen des geschäftsführenden Vorstandes an andere Rasse- oder Gebrauchshundevereine kurzfristig Vereine überlassen werden. Das gleiche gilt auch für die Kantinenräume das Vereinsheim. Hierbei ist die Aufsicht eines Mitgliedes des HSV-Wöschbach erforderlich.

 

 

V. Auflösungsbestimmungen

 

Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine Dreiviertelmehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

 

Die außerordentliche Mitgliederversammlung muss mindestens zwei gemeinsam handelnde Liquidatoren mit einfachem Mehrheitsbeschluss bestimmen.

 

Nach Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an den Tierschutzverein Karlsruhe e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

Pfinztal den 10.Dezember 1994 (geändert 05.04.2022) 

 

Hundesportverein Wöschbach | info@hundesportverein-woeschbach.de